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Feedbacks und Statements zu Kodo-Naikan finden Sie hier.
Veränderungsmessung mittels einer skalierten und 5 standardisierten Fragestellungen. Die qualitative Messung erfolgte mittels Fragebogen, auf denen frei formuliert werden konnte.
Die skalierte Frage bot eine Ankreuzmöglichkeit.
Die erste Befragung fand vor Beginn des Prozesses statt, die zweite Erhebung unmittelbar nach dem Ende des Prozesses.
14 Teilnehmer beantworteten die Fragestellungen.
Nach weiteren 3 Monaten wurden alle Teilnehmer zu einem Sharing-Meeting eingeladen und gebeten, ein weiteres Mal den Fragebogen auszufüllen.
10 Teilnehmer folgten der Einladung.
Die skalierte Frage lautete: „Wie zufrieden bist Du mit Deinem derzeitigen Leben?“
Auf einer Skala von 1 bis 10 konnte dem Grad der Zufriedenheit Ausdruck gegeben werden.

Das Ergebnis zeigte eine mehr als 50%ige Steigerung der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben. Bei den Teilnehmern 2, 4 und 6, die auf einem hohen Niveau begannen, war kein Abfall zu erkennen, wie überhaupt kein Teilnehmer eine Verschlechterung erfahren hat.
Alle anderen Teilnehmer mit einer Ausnahme (9) erfuhren während des Prozesses eine deutliche Steigerung ihrer Zufriedenheit. Ein Teilnehmer blieb auf Grund eines schweren Burnout-Problems während des ganzen Prozesses und auch in der Zeit danach auf niedrigem Niveau stehen. Allerdings bekannte er große Veränderungen in seinen Einzelantworten.
Ein Teilnehmer erlitt in der Zeit nach dem Prozess einen leichten Rückgang der Befindlichkeit.
Ein Teilnehmer erfuhr in der Zeit nach dem Prozess eine deutliche Steigerung der Befindlichkeit.
Insgesamt hat sich der Durchschnitt der Werte nach 3 Monaten noch einmal um 7% gesteigert, womit die durchschnittliche Gesamtsteigerung der positiven Befindlichkeit fast 63% beträgt.
5 standardisierte Fragen zur Einschätzung der persönlichen Lebens- und Berufssituation des Probanden.
Die Fragen wiederholten sich in allen 3 Erhebungsdurchgängen sinngemäß (zB.: Was hast du erwartet – was hat sich erfüllt?).
Die Teilnehmer kannten ihre vorherigen Antworten nicht.
(Zeichenerklärung: 1 = Antwort vor Kodo-Naikan, 2 = Antwort während Kodo-Naikan, 3 = Antwort nach Kodo-Naikan)
Ausgewählte Antworten auf die Frage: „Wie geht es Dir mit Dir selber?“
A1: „Beruflich geht es mir gut, habe viel Freude an meiner Arbeit. Fühle aber an freien Tagen, dass mir das zu wenig ist, bin auf der Suche nach erfüllender Arbeit. Privat geht es mir nicht gut, bin hin und her gerissen.“
A2: „Ich fühle mich derzeit gut und bin mit mir zufrieden.“
B1: „Auf Grund der gesundheitlichen Probleme bin ich absolut am Limit, dazu kommen Gemütsschwankungen.“
B2: „Nehme endlich meine Bedürfnisse wichtig, Erwartungen dürfen ausgesprochen werden. Belohnungen nicht vergessen!“
B3: „Obwohl die Schmerzen genauso da sind, kann ich besser damit umgehen und habe wieder Power! Ich erlebe eine Bereicherung in den zwischenmenschlichen Beziehungen – seit ich meine Bedürfnisse erst nehmen und mich nicht mehr dauernd zurücknehme.“
C1: „Fühle mich nicht wohl, fühle mich hin und her gerissen – richtungslos – bin unzufrieden mit mir selbst.“
C2: „Gut. Ich weiß, • dass ich mich auf mich verlassen kann • dass ich weiß, wie ich mit mir in schwierigen Situationen umgehen kann/mit der Situation umgehen kann • wie ich Dinge aus der Vergangenheit anders sehen/nehmen kann • etwas mehr, was ich will Ich mag mich jetzt selber mehr.“
C3: „Sehr gut.“
Ausgewählte Antworten auf die Frage: „Wie geht es Dir mit Deiner beruflichen Situation?“
D1: „Großes Fragezeichen. Trotzdem merke ich, dass, wenn ich manche Dinge auf mich zukommen lasse, das Richtige für mich kommt. Es kommen die richtigen Dinge und auch die richtigen Menschen für meinen Weg.“
D2: „Ich bin zuversichtlich, den für mich richtigen Weg gegangen zu sein und zukünftig auf meine Intuition vertrauend auch weiter zu leben und zu agieren.“
D3: „Es funktioniert ganz gut. Komme gut zurecht.“
E1: „Schlecht. Derzeitige Arbeitsaufgaben interessieren mich nicht. Keine Perspektive die besser aussieht. Mir fehlen Herausforderungen und persönlicher Kontakt – und Perspektiven.“
E2: „Gut. Ich freue mich schon wieder darauf, neue Dinge anzugehen.“
E3: „Im positiven Umbruch – daher gut. Lange Sicht wird sich zeigen.“
F1: „Zu viel Stress.“
F2: „Sie bessert sich zusehends, was ich auch auf die Verhaltensänderung meinerseits zurück führe.“
F3 „Gut.“ |